Ohranlegeplastik


Abstehende Ohren sind die am häufigsten vorkommende Missbildung der Ohren. Der Eindruck des abstehenden Ohres ist in aller Regel auf eine unzureichende Faltung des Ohrknorpels zurückzuführen. Dadurch bedingt entsteht eine nicht korrekte Stellung des Ohres zum Schädel. Obwohl die Funktion nicht behindert ist, kann diese harmlose Normabweichung beim Kind und beim Erwachsenen Scham- und Minderwertigkeitsgefühle auslösen und stellt so eine unnötige Belastung dar.

Je nach Ohrdeformität kommen verschiedene Operationsverfahren zur Anwendung. Bei abstehenden Ohren handelt es sich meist um eine zu schwach ausgeprägte Anthelixfalte, die mittels Knorpelschwächung und Nahtfixation in die richtige Position gebracht und dort gehalten wird. Verkleinerungen des Ohres oder der Ohrmuschel, Randkorrekturen oder Größen- und Stellungsänderung der Ohrläppchen erfordern andere operative Verfahren. Da der Zugangsweg bei abstehenden Ohren auf der Rückseite liegt, verbleiben keine sichtbaren Narben.

Der Eingriff wird in Lokalanästhesie und ambulant durchgeführt (nur bei Erwachsenen). Die Haut um die Ohrmuschel wird mit einem Lokalanästhetikum infiltriert, danach wird über einen Schnitt auf der Rückseite der Ohrmuschel das Knorpelgerüst individuell umgeformt.

Für 4-5 Tage ist ein Kopfverband zu tragen. Das Nahtmaterial wird nach 10 bis 12 Tagen entfernt, danach keine gesellschaftliche und sportliche Beeinträchtigung mehr.

Für weitere 2 - 3 Wochen sollte nachts ein Stirnband getragen werden.

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Bild eines Ohrs

Dauer:
ca. 1,5 - 2 Std. für beide Ohren

Empfohlene Therapie:
einmaliger Eingriff

Erhaltungstherapie:
keine

Kosten:
ab EUR 1.800,-
Einen exakten, individuellen Kostenvoranschlag können wir Ihnen nach einem ausführlichen Aufklärungsgespräch und einer spezifischen Beurteilung des Lokalbefundes erstellen.